Leseprobe:
Meine Freundin Hulda
©Peter Leutwyler
Wie man schon auf dem Buchumschlag sieht, handelt es sich bei Hulda um ein verrücktes Huhn. Zuerst erfährt der Leser aber wie Gusti und Rosa zu Kleintierzüchter wurden. Es ist fast ein Handbuch für zukünftige Kleintierzüchter. Eines Tages erscheint Hulda auf dem Bauernhof…. Hier beginnen die eigentlichen Geschichten, welche vor allem auch Kinder interessieren. Ein unterhaltsames Buch, welches an wahren Geschichten festhält.
Kapitel 1 Der Kleintierzüchter
Einführung Bis wir die Freundin Hulda kennen lernen, müssen wir zuerst den Bauern Gusti und seine Frau Rosa kennen lernen. Eigentlich ist Gusti gar kein richtiger Bauer, sondern ein Kleintierzüchter. Kleintierzüchter betreiben die Tierhaltung im kleinen Rahmen als Hobby. Eigentlich ist nicht der Gusti Kleintierzüchter sondern seine Frau Rosa, denn Gusti geht noch einer Arbeit nach. Wie alles begann So ungewöhnlich wie die ganzen Geschichten sind, so ungewöhnlich begann die Geschichte. Es begann mit einem Todesfall. Eine verstorbene Tante von Rosa vermachte ihr ein Jugenstil-Schreibtisch und ein Kanarienvogel mit einem kleinen Käfig. Eine grosse Erbschaft. Nun Rosa hat der Tante schon zu Lebzeiten versprochen nach ihrem Ableben für den Kanarienvogel zu sorgen. Eine Vogelzucht beginnt Nun war da eine grosses Vogelkäfig, und zwei Vögel. Nach Angaben der Fachleute soll es sich um ein Weibchen und Männchen handeln. Nachdem sich das Vogelpaar auffällig verhält, entscheidet Rosa ein Nest in den Käfig zu hängen. Natürlich wurde mit dem Nest auch Nistmaterial in der Zoohandlung gekauft. Das Nistmaterial bestand aus geraden dickeren Fäden, damit sich die Vögel nicht verhaspeln. Gusti knurrte zwar, Stroh oder Heu hätte es auch getan. Dafür kriegte er keinen Applaus sondern böse Blicke von Rosa und Elfriede. Die Fäden werden in speziellen Behälter in das Käfig gehängt. Die Vögel zupfen die Fäden raus und bauen ein Nest in die Nestschalen.
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Kapitel 4 Nun kommt Hulda So nun kommt Hulda….. Doch langsam, bis es dazu kam wurde noch viel diskutiert. Man war es langsam satt die Hühner künstlich zu brüten. Diese kleinen Basetten waren einfach zu faul um die echte Mutterrolle zu übernehmen. Eier legen …. Ja ….aber Mutter sein …. Nein. Also kurz gesagt unter den Basetten liess sich keine finden. Also muss ein anderes Huhn her. Rosa und Elfriede liessen sich beraten von den Vereinskollegen des Ornithologischen Vereins. Jeder pries natürlich seine Rasse als die besten Hühner für diese Aufgabe. Orpington Hühner So entschied sich Rosa und Elfriede für das Orpington Huhn. Vor allem der Beschrieb überzeugte die Beiden. Orpington Hühner haben ein sehr ruhiges, zahmes und freundliches Wesen, weshalb sie sehr beliebt sind. Sie wollen gerne gestreichelt werden, setzten sich auf den Schoß oder Schulter. Sie gelten als zahm und zutraulich, außerdem sind sie auch sehr anhänglich. Bezüglich dieser Eigenschaften eignet sich diese Hühnerrasse bestens für Familien. Das schnellwüchsige Huhn erreicht ein Gewicht von 3 bis zu 4,5 kg. Orpington Hennen sind besonders brutfreudig und eignen sich ideal für Nachwuchs.Sie führen ihre Küken fürsorglich. Vor allem der letzte Abschnitt überzeugte Rosa und Elfriede, so dass diese Hühnerrasse für die Aufzuchts-Aufgabe überzeugt hat. Hulda wird ausgesucht. Da wollte natürlich die ganze Familie dabei sein, wenn dieses spezielle Huhn ausgesucht wird. So fuhr man zu diesem Vereinskollegen um das spezielle Huhn abzuholen. Nebst der ganzen Familie war auch eine grosse Transportkiste bereit. Diese war sauber gereinigt und etwa fünf mal desinfiziert worden. Spätestens bei der Ankunft wussten alle, das hätte man ersparen können. In einem dunklen Verliess in einem alten Schuppen mit rostigem Geflecht, da waren die Hühner gehalten. Ohne Sonne und frischer Luft, voller Schmutz und einen beissenden Gestank. Also das war kein rühmliches Beispiel eines Kleintierzüchters. Das Huhn war schnell ausgesucht und bezahlt. Ab in die Kiste und sie verliessen den Schuppen fluchtartig, was KleinGusti und Seppi nicht verstehen konnten. Nicht einmal der angebotene Kaffee wurde angenommen. Über die heftigen Diskussionen im Auto möchte ich nicht schreiben. Sie waren jedoch noch nicht zu Hause, hatte KleinGusti und Seppi dem Huhn bereits einen Namen gegeben. Viele Namen wurden natürlich von Rosa und Elfriede kategorisch abgelehnt. Gusti schmunzelte nur über die abstrusen Namen. Nach langem hin und her akzeptierten Rosa und Elfriede den von den Kindern vorgeschlagene Namen „Hulda“. Dieser Name fand man gelungen, für das Huhn mit dem strengen Blick. Noch liegt Hulda ruhig in der überdimensionierten Transportkiste zwischen 3 grossen Hunden. Nur ab und zu liess sie ein „glugg…. glugg…. glugg“ fallen, wenn ein Hund sie zu lange in der Kiste anschaute. Sofort ermahnte Rosa die Hunde. Hulda ist zu Hause angekommen Sorgfältig wurde die Transportkiste ausgeladen, und im Sommersitzplatz an den Schatten gestellt. Natürlich lagerten KleinGusti und Seppi vor der Kiste. Sie sprachen intensiv mit Hulda. Der Hulda wurde gleich die „Hausordnung“ und „Rangordnung“ erklärt. Die Erwachsenen mussten sich zuerst einen Kaffee genehmigen, um vor allem den Gestank des Schuppens zu entledigen, welcher immer noch am Halszäpfchen hing. Rosa und Elfriede diskutierten wie man die Eingewöhnung von Hulda gestalten will. Man war sich klar, Hulda musste sich zuerst in einer Voliere angewöhnen, bevor sie „Freigang“ bekommt. Aber in welche Voliere soll Hulda eingesperrt werden. Man wägte alle Risiken ab, schliesslich galt das Huhn mit dem strengen Blick, im Moment noch als unberechenbar. Man entschied sich, Hulda in die Achteck- Voliere zu bringen. Diese Voliere war von vielen Kanarienvögel bevölkert. Gesagt getan…. nun wurde die Transportkiste sorgfältig in die Voliere getragen. Da Hulda bereits sehr zahm war, so war es sehr einfach, Hulda aus der Kiste in die Voliere zu heben. Mit einem lauten „glugg…. glugg… glugg“ inspizierte Hulda erhobenen Hauptes die Voliere. Ab und zu pickte sie auf den Boden. So sammelte sie versautes Vogelfutter der Kanarienvögel. Hulda genoss es förmlich, in dem sauberen und sonnendurchfluteten Raum. Heraus aus dem Dreckloch, ins Paradies. Nun stellte sich ein grosses Problem: Hulda ist zu dick! Ja sie haben richtig gelesen. Eigentlich war sie nicht zu dick, sondern entspricht genau dem Standart. Natürlich wird diese Rasse bis 4 Kg schwer, was immer noch dem Standart entspricht. Sie war natürlich eine stattliche Erscheinung gegenüber den Basetten den sogenannten Zwerghühner. Die Voliere hatte etwa 2 Meter über dem Boden eine Ausflugtüre in die Aussenvoliere. Man sah schnell ein, Hulda kann gar nicht so hoch fliegen. Zudem passte sie gar nicht durch das Loch. So wurde schnell nach Gusti gerufen. Dank seinem handwerklichem Geschick hatte er schnell eine entsprechendes Tor am Boden eingebaut, so dass Hulda auch ins Freie kann. Hulda hat noch kein Interesse in die Aussenvoliere zu gelangen. Sie genoss es förmlich diesen schönen Innenraum. Vor allem hat Hulda grosses Interesse an KleinGusti und Seppi welche Hulda genau beobachteten. Die grosse Aufregung am Abend KleinGusti und Seppi sorgten für grosse Aufregung. Schnell rannten sie ins Haus und riefen um Hilfe….. was war geschehen. Es war etwa eine Stunde vor der Dämmerung. Hulda wollte auf eine Stange sitzen. Die Hühner schlafen instinktiv auf einer Stange, um sich so von Feinden zu schützen. So versuchte Hulda immer wieder mit einem riesigen Geflatter einen der unteren Äste für die Kanarienvögel zu erreichen. Sie schaffte es aber nicht so hoch zu fliegen. Gleichzeitig wollten die Kanarien den Aussenbereich verlassen um die Schlafplätze aufzusuchen. Kaum waren sie im Innenraum, sahen sie sich einem flatternden Ungeheuer in der Form von Hulda gegenüber. Fluchtartig stürzten alle Kanarien gleich wieder in den Aussenbereich. Gusti stürzte gleich, begleitet von seinen Söhnen, in die Voliere. Kurz hinterher folgte Rosa und Elfriede. Nun wurde es aber eng im Vorraum der Voliere. Zum Glück stand die Transportkiste noch in der Ecke. Gusti griff nach der flatternden Hulda und steckte sie hastig in die Transportkiste. Rosa war mit dem schnellen Entscheid von Gusti nicht so einverstanden, aber auch Hulda protestierte mit einem lauten Gegacker. Sie konnte sich nicht beruhigen, bis Gusti eine Decke über die Transportkiste warf. Blitzartig war es ruhig, und nach und nach suchten die Kanarien ihre Schlafplätze auf. Gusti verschwand ohne ein Wort zu verlieren in seiner Werkstatt. Er bastelte eine freistehende Hühnerstange. Die unterste Stange war 10 cm über dem Boden. Eine weitere Stange war auf 20 cm und die oberste Stange 30 cm über dem Boden. Gusti machte kein Provisorium sondern ein Gestell welches überall hingestellt werden kann. Sehr schnell war die Hühner Sitzstangen-Vorrichtung in der Voliere montiert. Er entschied aber Hulda erst auf die Stange zu setzen, wenn es dunkel ist. Damit will er vermeiden, dass es wieder zu einem Geflatter kommt. Es war schon stockdunkel als Gusti aus der Transportkiste nahm und sie auf die oberste Hühnerstange setzte. Ein leises „glugg glugg glugg“ liess Hulde von sich. Gusti wusste nicht ob das ein Danke schön ist oder Hilde protestiert, dass sie in der Nachtruhe gestört wurde. Das war Gusti eigentlich egal. Er schloss die Voliere ab und suchte auch seine Nachtruhe. Die Anklimatisierung Am frühen Morgen war Gusti schon auf Inspektionstour in der Voliere. Kein Kanarienvogel war mehr in der Innenvoliere. Alle waren vor dem Monstrum in die Aussenvoliere geflüchtet. Das war eigentlich kein Problem, denn auch in der Aussenvoliere waren genügend Futterplätze und frisches Wasser vorhanden. Gusti wollte Hulda auch die Schönheit der Aussenvoliere zeigen. Doch Hulda war damit nicht einverstanden und liess das mit lautem Gegacker wissen…. und als Gusti noch handgreiflich wurde, wehrte sie sich vehement und pickte Gusti sogar in den Handrücken und zwar so fest, dass Gusti blutete. Es gab durch diese Aktionen auch eine grosse Unruhe in der Aussenvoliere. Die Kanarien flogen wie wild umher. Sie wussten nicht was in der Innenvoliere los ist, und keiner traute sich zu schauen, zu gross war der Respekt vor dem Monster. Gusti stampfte davon, und knurrte: die dummen Hühner! Jetzt habe ich extra einen neuen Ausgang zur Voliere gemacht und das dumme Huhn nutzt das nicht mal aus…. das hätte ich mir sparen können. Schnaubend setzte er sich an den reichhaltigen Frühstückstisch. Nach den ersten Bissen hat er sich wieder gefasst und meinte: Hulda können wir zu den Hühner lassen, die macht da den ganzen Club verrückt. Die Kanarien sind ganz durcheinander. Da war aber Rosa nicht einverstanden, Hulda muss sich zuerst akklimatisieren. Gusti hatte verstanden, er hatte seine Arbeit getan. Es ging ganze drei Tage bis die Ruhe wieder in die Voliere einkehrte. Doch die Aussenvoliere hatte Hulda nie besucht…. Trotz der schönen Huldatüre. Gusti fühlte sich beleidigt von Hulda. Sie würdigte dieses Tor mit keinem Blick. Hulda zieht ins Hühnerhaus An einem schönen Sonntag entschied Rosa und Elfriede, beim Frühstück, dass nun Hulda zu den Hühnern kommt. Der Sonntag bietet am meisten Zeit um das Geschehen zu beobachten, meinte Rosa. Das werden wird aber vornehmen solange die Hühner im Hühnerhaus sind. Wir lassen die Hühner dann zwei Stunden im Hühnerhaus, dann können wir sie gut beobachten. Dann können sie ins Freie. Dabei blickte Rosa so ernst in die Welt wie ein Feldmarschall welcher eine Kriegsstrategie verkündet. Gusti fragte ganz vorsichtig, ob er die „Hulda Sitzstangen“ von der Voliere in das Hühnerhaus bringen soll. Nein, es hat doch dort genügend Sitzstangen, entgegnete Rosa. So war es am Gusti klar, dass er für diese Aktion nicht gebraucht wird, ausser um die Transportkiste zu tragen… Hastig wurde das Frühstück beendet, und die ganze Familie samt Elfriede, strebte der Voliere zu. Gusti stellte die Transportkiste zurecht und Rosa holte Hulda aus der Voliere und steckte sie behutsam, unter einem „gluck gluck gluck“, in die Transportkiste. Nun war Gusti für den Transport besorgt…. oh schreck, die Türe ist zu schmal für die Transportkiste. Also stellte Gusti die Kiste vor der Türe ab. Nun holte Rosa die Hulda wieder aus der Kiste. Da sie schon sehr zahm ist ist, liess sich das Hulda alles ruhig geschehen. Immer wieder streichelte Rosa die Hulda und lobte sie über alle massen. Klein Gusti und Seppi wollten mit streicheln, wurden aber ermahnt, das könnt ihr später tun. Wie eine Zeremonie schritt Rosa mit Hulda zur Hühnerhaustüre. Elfriede stand stramm wie ein englischer Butler an der Türe zum öffnen. Aus dem Innern vernahm man laustes Gegacker und Geflatter. Die Hühner merkten dass bald etwas geschehen muss… Nun verschwand Rosa Elfriede samt Hulda im Hühnerhaus. Gusti, Klein Gusti und Seppi standen mit langen Gesichter vor dem Hühnerhaus. Rosa mit Hulda im Arm und Elfriede standen mitten im Hühnerhaus und um Sie herum flattert und Gackert es…. Beide sprachen beruhigend auf die Hühner ein. Nun wurde Gusti aber neugierig…. und öffnete behutsam die Türe. Er wurde aber im Chor angezischt: „mach die Tür zu“. Natürlich machte er die Türe zu, aber schlüpfte vorher noch ins Hühnerhaus….. Ganz mutig meinte er…. Stell sie doch auf dem Boden…. denn Rosa hielt Sie immer noch in den Armen und redete laufend auf sie ein. Gusti verstand das nicht, denn Hulda war ganz ruhig, nur die anderen Hühner flatterten gackerd umher. So stellte Rosa die Hulda auf den Boden. Für einen Moment war es ganz ruhig und alle erstarrten…. nicht nur die Hühner. Hulda mit dem strengen Blick schaute in die Runde…. pickte ein paar Körner vom Boden. Es war kein Hunger es war eher Verlegenheit. Hulda streckte den Kopf wieder in die Höhe blickte in die Runde und ihr strenger Blick verfinsterte sich. Alle Hühner standen regungslos da und schauten auf Hulda. Dann wie auf einen Paukenschlag kam Leben in die Bude. Hulda flatterte in die Höhe, sie wollte auch auf die Sitzstange. Nur Hulda war zu dick, sie konnte nicht so hoch fliegen, denn die Sitzstangen war ca. 1 Meter über dem Boden. Nun flatterte nicht nur Hulda sondern alle Hühner. Die Hühner schossen mit lautem Gegacker um die Köpfe der Anwesenden. Geistesgegenwärtig riss Gusti die Türe auf, flüchtete ins Freie und hinter ihm die ganze Hühnerschar….. und es wurde still… nur Hulda war noch im Hühnerhaus und die zwei Frauen. Unter strengen Blicken der zwei Frauen wurde Gusti zur Rechenschaft gezogen. Es glich sehr dem Gegacker von vorher nur noch etwas lauter. Gusti liess die Frauen stehen und ging in die Voliere. Geschockt schauten Klein Gusti und Seppi ihm nach, Sie verstanden die Welt nicht mehr. Gusti ging in die Voliere um die Sitzstange von Hulda zu holen. Wortlos stellte er seine Konstruktion am Boden des Hühnerhauses, und entfernte sich wieder wortlos und verschwand in der Werkstatt. Hulda hatte sofort ihre erreichbaren Sitzstangen entdeckt und kletterte auf die oberste Stange (30 cm über dem Boden) und war zufrieden… ab und zu ein kleines Gluck Gluck Gluck, Sie wusste genau Ich bin der Chef das Huhn mit dem strengen Blick. Die zwei Frauen streichelten Hulda die längste Zeit…. und trösteten Sie. Hulda verstand die Welt nicht mehr, Sie war ja das glücklichste Huhn, Ihr und nur Ihr gehört das schöne Hühnerhaus. Damit das auch so bleibt, verliess Hulda, den ganzen Tag, das Hühnerhaus nicht. Die zwei Frauen waren am meisten gestresst. Sie versuchten den ganzen Tag Hulda ins Freie zu kriegen und die Hühnerschar ins Hühnerhaus zu kriegen, aber völlig erfolglos. Am Mittagstisch wurde heftig diskutiert, ob man nun die Hühnerschar im Freien füttern soll oder nicht. Gusti war strikte dagegen, er knurrte nur, die werden wohl noch etwas finden auf 2’500 Quadratmeter. Doch die zwei Frauen zeigten Erbarmen und fütterten die Hühner gleich nach dem Mittagessen. Kaum waren alle Becken gefüllt, kam die Invasion. Wie bei einem Fliegerangriff, fliegen ca. 100 Spatzen von der nahen Mühle zu den Futterbecken. Wer hat denn Euch gerufen, darauf gab es keine Antwort. Sicher ist aber, das war eine Abwechslung für die Spatzen zum eintönigen und geizigen Futterplan der Mühle. Mit Besen bewaffnet wehrten die zwei Frauen die Spatzen ab, damit die Hühnerschar in Ruhe fressen konnte. Gusti sass in der Laube bei seinem Mittagskaffee. Er schüttelt zwar immer wieder den Kopf aber er amüsierte sich. Dieses ungewöhnliche Futterprozedere hielt geschlagene zwei Stunden an. Dann verräumten die zwei Frauen die Futtertöpfe. Mit dem Verschwinden der Futtertöpfe verschwanden auch die Spatzen. Nun kehrte wieder Ruhe ein, könnte man meinen. Nein es wurde weiter versucht, die Hühnerschar in das Hühnerhaus zu bewegen, während dem die Hulda ihr neues Reich sichtlich genoss. Klein Gusti und Seppi schlichen sich ins Hühnerhaus, ohne dass es die Frauen merkten. Endlich konnten Sie in Ruhe sich mit Hulda befassen, und amüsierten sich. Auch Hulda amüsierte sich, und die erste Freundschaft wurde geschlossen. Die Frauen wollten aber immer noch die Hühner ins Hühnerhaus bewegen. Je länger das dauerte desto weiter entfernten sich die Hühnerschar vom Hühnerhaus. Gusti sass immer noch in der Laube und genoss den für Ihn ruhigen Sonntag. Er nahm den ersten Schluck vom dritten Kaffee natürlich mit Schnaps, als die Frauen meinten er soll helfen kommen. Oh lasst doch die, sie werden den Weg schon finden…. brummte er und liess sich nicht dazu bewegen. Je mehr sich die Zeit gegen den Abend bewegt, umso nervöser werden die Frauen. So komm hilf mal, die Hühnerschar muss doch ins Hühnerhaus. Doch nur Gusti sah es ein, dass diese Aktion nicht von Erfolg beschert sein kann und schenkte sich den fünften Kaffee ein und genoss die Sonntagsruhe. Nun fing es an zu dämmern. Nun wurden die Güggel in der Hühnerschar sichtlich nervös, aber noch nervöser waren die Frauen…. nur Gusti und die Kinder genossen die Sonntagsruhe. Die Aufforderungen zur Mithilfe wurden immer aggressiver, während die Güggel nach Alternativen Ausschau halten. Klein Gusti und Seppi schlichen sich aus dem Hühnerhaus damit Sie nicht ins Kreuzfeuer gerieten. Es gab unter den Güggeln auch Rangordnungen, natürlich war der Stärkste Güggel, sein Name war Chef, auch der Führer der Hühnerschar. Plötzlich hatte Chef die Lösung. Sicher wie ein Adler flog Chef auf die 15 Meter hohe Linde, und die ganze Hühnerschar hinter her. Die Kinder und Gusti mussten lachen ab den verdutzten Gesichter der zwei Frauen. Das hätten Sie besser nicht getan. Es folgte eine Standpauke grösseren Ausmasses von den zwei Frauen, was aber Gusti kaum berührte. Das wäre auch so gekommen, wenn ich geholfen hätte meinte er nur. Ja was nun….. Gusti meinte…. lass die doch dort oben schlafen, es hat ja genügend Platz und lachte dabei. Das war nicht die Antwort, welche die zwei Frauen erwartet haben. Man liess die Hühner auf der Linde und schaute im Hühnerhaus nach. Dort thronte Hulda auf ihrer Sitzstange sichtlich zufrieden. Sie genoss es förmlich in ihrem neuen schönen Heim. Alle sahen ein, dass jetzt nichts mehr zu machen ist. Die Hühnerschar auf der Linde, Hulda im Hühnerhaus. Zum Glück hatte Gusti die nächste Woche Urlaub, so war es klar dass man am Montag wieder alles in Angriff nehmen kann. Eine neue Strategie Alle sassen etwas müde beim Frühstück, während die Hühnerschar bereits im, vom Morgentau, feuchten Gras umher und suchten schon nach Würmer. Nun wurden Strategien entwickelt, sogar Klein Gusti und Seppi halfen mit. Alle waren sich einig Hühnerschar auf der Linde und Hulda alleine im Hühnerhaus geht nun mal gar nicht. Nun Gusti meinte die Lösung zu haben. Wir werden Hulda wieder in die Transportkiste bringen und zwar ausserhalb des Hühnerhauses. Dann schnappe ich mir den Chef und bringe ihn ins Hühnerhaus. Dann wird der Chef sicher von seiner Hühnerschar verfolgt. Dann wird der Chef und seine Hühnerschar im Hühnerhaus wenn möglich gefüttert. Irgendwann im Laufe des Tages, wird dann Hulda direkt und unauffällig auf die Sitzstange gebracht. Alle waren sich einig so geht es. Während sich Gusti um den Chef kümmert, bringt Rosa die Hulda in die Transportkiste. Natürlich protestierte Hulda heftig mit lautem Gluck Gluck Gluck. Schliesslich hat sie sich gerade an das schöne Zuhause gewohnt, und muss nun wieder in die Kiste. Dear Chef war leicht zu fangen, schliesslich war auch zahm. Gusti redet mit dem Chef, so dass die ganze Hühnerschar wahrgenommen hat das der Chef nun eine wichtig Sitzung mit Gusti hat. Nun machte er sich auf, in Richtung Hühnerhaus und die ganze Hühnerschar hinter Gusti her. Er kam sich vor wie der Rattenfänger von Hameln. Bei jeden fünften Schritt, schreit der Chef fast die Lunge aus dem Leib…. Kikeri… Kiiiiii….. und dabei streckte er den Kopf hoch, so hoch er konnte. Im Hühnerhaus war alles schön angerichtet, alle Futterkübel gefüllt auch das Lieblingsfutter. So machten sich alle an das grosse Fressen. Sie hatten Hunger und waren so mit dem Fressen beschäftigt, dass Sie nicht merkten, dass die Hühnerhaustüre geschlossen wird. Bis nach dem Mittagessen bleibt das Hühnerhaus geschlossen. Kaum war das Mittagessen eingenommen, schon startet das Unternehmen Hulda. Rosa fischte Hulda aus der Kiste und setzte Sie auf die Hulda Sitzstange. Jetzt scheint Hulda zufrieden zu sein. Mit einem leisen Gluck Gluck bedankte Sie sich. Die Hühnerschar scheint auch zufrieden sein. Sie standen alle im Halbkreis und starrten alle auf Hulda. Nach dieser Kunstpause löste sich der Chef aus der Hühnerschar. Er stand vor den Halbkreis seiner Hühnerschar. Der Chef stellte sich in Angriffsstellung. Er stellte sich senkrecht auf und seine Flügel stellte er fast bis zum Boden. Immer wieder streifte er kräftig mit den Füssen über die Flügel, welches einen unangenehmen Ton hervorruft…. grrrr… grrrrr… grrrr.. lässt er immer wieder ertönen. Dabei starrte er Hulda in die Augen. Hulda lasst sich nicht beeindrucken. Gelassen schaut das Huhn mit dem starren Blick dem Hahn in die Augen. Aus Angst treten die Hühner in den Hintergrund. Die 20 Junghähne standen lauernd hinter ihrem Chef, vielleicht kann man noch was lernen. So starren sich der Chef und Hulda die längste Zeit an. Die zwei Frauen und Gusti waren gespannt was jetzt passiert. Plötzlich stand Hulda auf und schüttelte das Gefieder. Ihre unheimliche Gestalt, schüchtert sogar den Chef ein und tritt intuitiv ein paar Schritte zurück. Hulda drehte sich um, als wollte sie sagen leck mich am….. Erst jetzt kehrt die Ruhe ein. Hulda hat nun bestätigt wer der Chef ist. Es blieb den ganzen Nachmittag ruhig ausser ein paar Gluck… Gluck …Gluck… und ein paar Kickeriiiiii Kiiiiii….. Nach dem Vesper (Zvieri) hielt es Rosa nicht mehr aus. Ich lasse die Hühner ins Freie. Gusti war nicht dieser Meinung. Lass die doch im Hühnerhaus, ich würde Sie erst Morgen rauslassen. Vier ernste Blicke liess auf keine Antwort warten. Die zwei Frauen stampften Richtung Hühnerhaus. Es hörte sich an wie eine Explosion und schon ist die Wiese mit der Hühnerschar übersäht. Das liess dem Gusti keine Ruhe und er wollte nachsehen was da los ist. Hulda hockte immer noch ruhig auf ihrer Sitzstange mit ihrem strengen Blick. A propo Blick, Gusti wagte kaum hinzuschauen, schliesslich ist sein Blick triumphierend, denn seine Prognose ist wieder mal richtig…. doch die Augen der zwei Frauen standen dem Blick von Hulda kaum zurück. Die ganze Aktion nimmt den Höhepunkt als der Chef mit lautem Geschrei auf die Linde fliegt, und die ganze Hühnerschar hintennach. Die Ordnung war wieder hergestellt. Die Hühnerschar auf der Linde und Hulda alleine im grossen Hühnerhaus. Dem Chef war das nur recht…. im Freien ist der Chef der Chef und im Hühnerhaus ist es Hulda. Die zwei Frauen stehen unter der Linde und schauen enttäuscht hoch zu der Hühnerschar. Kapitel 5 Rangordnung der Hühner In dieser Nacht wurde nicht viel geschlafen. Rosa und Gusti diskutierten die ganze Nacht, warum das Projekt Hulda gescheitert ist. Man war sich kaum einig und man konsultierte die Fachliteratur. Jedem Hahn und Huhn seine Funktion Ein dominanter Hahn, eine Leithenne und eine Wächterin: Das sind die Schlüsselfiguren in einer funktionierenden Hühnerherde. Sie sorgen für ein geregeltes Zusammenleben, in dem jedes Tier seine besondere Stellung einnimmt. Hühner sind soziale Tiere, die in einer klaren Hierarchie zusammenleben. Innerhalb einer Hühnerherde gibt es sogenannte Schlüsselpositionen. Hierzu zählen der dominante Hahn, die Wächterin und die sogenannte Leithenne. Danach flacht die Hierarchie bei den Hennen ab, bis zur rangletzten Henne. Jedes Huhn muss sich jedoch in das soziale Gruppenleben einfügen. Als Einzeltier wird ein Huhn niemals glücklich sein. Hühner haben, sofern die äusseren Umstände es zulassen, ein stabiles soziales Gefüge. Im Idealfall besteht dies aus einem dominanten Hahn und einer linearen Hierarchie unter den Hennen. Der soziale Zusammenhalt sorgt für eine Vereinfachung des Zusammenlebens, für Ruhe und Ordnung innerhalb der Herde. Der Hahn ist klar das Oberhaupt der Hühnerherde. Er hält die Hennen unter Kontrolle und greift auch einmal ein, wenn es zu Streitigkeiten unter ihnen kommt. Diese führende Position in der Rangordnung gibt dem jeweiligen Hahn bemerkenswert viel Selbstvertrauen. Dabei nimmt er stets eine herausfordernde Haltung ein und zeigt eine gewisse Angriffsbereitschaft. Diese gilt nicht nur den anderen Herdenmitgliedern, sondern wird auch den Menschen gegenüber offenbart. Die Leithenne ist die Anführerin Er präsentiert sich stolz und erhaben, den Hennen gegenüber verhält sich der Hahn gar ritterlich. Hat er beispielsweise Futter gefunden, ruft er die anderen Herdenmitglieder zusammen und lässt ihnen den Vorrang. Nur während der Mauser, also dann, wenn er sein Federkleid erneuert, macht er von seiner dominanten Stellung Gebrauch und bedient sich als Erstes an den Leckereien. In dieser Zeit muss er mit seinen Ressourcen haushälterisch umgehen. Grundsätzlich steht er über der Hackordnung der Hennen. Er übernimmt die Rolle des Beschützers und hält sowohl nach Gefahren Ausschau wie auch nach etwas Essbarem. Nicht selten wird der dominante Hahn von sogenannten Satellitenmännchen herausgefordert. Sie tun dies mit dem Ziel, Unterschlupf in der Hühnerschar zu finden und Hennen der Gruppe begatten zu können. Kann sich der dominante Hahn wiederholt nicht gegen seine Angreifer zur Wehr setzen, muss er damit rechnen, auch einmal von der Leithenne angegriffen zu werden. Der dominante Hahn einer Herde hat seine Lieblingshenne, welche an einer beliebigen Stelle in der Hackordnung stehen kann. Die Leithenne zeichnet sich durch ihre Kraft, ihre gute Gesundheit und ihrer Intelligenz aus. Sie ist die Anführerin und an oberster Stelle der Hackordnung. Entfernen sich die Hennen als Gruppe vom Stall, gibt die Leithenne die Richtung an. Meist ist sie auch als Erstes beim Futter, ob sie sich aber auch als Erstes bedient, hängt von ihrer momentanen Laune ab. Oft gibt sie auch Rangniederen den Vorrang. Doch wehe eine rangniedere Henne bedient sich, bevor die ranghöhere Henne ihre Erlaubnis erteilt hat! Dies gilt in der gesamten Hackordnung, vom ersten bis zum letzten Platz. Die Wächterin behält den Überblick Die Leithenne hält zudem die Ordnung innerhalb der Herde aufrecht, unabhängig davon, ob sich ein Hahn in der Herde befindet oder nicht. Für die Junghennen ist sie ein Vorbild. Die anderen Hennen in der Herde folgen ihr beispielsweise beim Erforschen neuer Tränken, Futternischen oder Legenester. Diese privilegierte Stelle in der Rangordnung bringt eine Menge Vorteile mit sich. So kann sich die Leithenne zuerst beim Futter und Wasser bedienen, belegt einen höheren und somit auch sicheren Schlafplatz und wird seltener belästigt und bepickt. Sie muss sich aber auch immer wieder Herausforderungen stellen. Rangniedere Hennen versuchen immer wieder, ranghöhere Hennen auszustechen, um ihren Platz in der Hierarchie zu verbessern. Die Stellung in der Rangordnung hängt aber auch mit dem Aussehen zusammen. Haben Hühner ein glattes Gesicht mit breiten, gerundeten Stirn- und Brauenflächen über den Augen, wirkt dies auf andere ungefährlich und jugendlich, solche Hühner nehmen gemäss Carl Engelmann, Autor von «Leben und Verhalten unseres Hausgeflügels», die niedrigsten Plätze in der Rangordnung der Hennen ein. Ähnlich ist es mit den Junghennen. Durch ihre noch kleinen Kämme und die oft noch nicht geröteten Wangenflächen wirken sie schüchtern, befangen und ängstlich. Somit werden sie von ihren Gegnerinnen weniger erst genommen. Ist eine Herde ohne Hahn, übernimmt oft die Wächterin die Rolle des Beschützers und Aufpassers. Meist sind zwar alle oder mehrere Hennen damit beschäftigt, aufmerksam nach Gefahren Ausschau zu halten. Es gibt aber für gewöhnlich in jeder Herde nur eine offizielle Wächterin. Meist befindet sich die Wächterin auf einer erhöhten Stelle, um den Überblick über die Herde zu haben. Dabei schaut sie mit einem Auge den Boden nach Feinden ab und mit dem anderen den Himmel nach Raubvögeln. Bei Gefahr alarmiert sie die Herde lautstark. Dies tut sie mit einem bestimmten Alarmton, welcher sich unterscheidet – je nachdem, ob sich ein Feind aus der Luft oder am Boden nähert. Nach jedem Schlupf wird gerangelt Die rangniedrigste Henne hat in der Regel eine unterwürfige Persönlichkeit. Dabei kann es sich aber auch um eine schwache, kranke oder gar um eine Henne mit einer Behinderung handeln. Wird die Nahrung knapp oder herrschen schwierige klimatische Bedingungen, ist sie oft die Erste, die ihr Leben lassen muss. Auch wenn die Hierarchie in einer Hühnerherde als eine der stabilsten in der Tierwelt gilt, verändert sich das soziale Gefüge mit jedem neuen Schlupf. Die Neuankömmlinge versuchen, ihren Rang in der Gruppe zu finden, die älteren Hennen versuchen, sich zu etablieren oder auch mal die Schwäche einer ranghöheren Henne auszunutzen. In freier Wildbahn kann auch das eine oder andere Huhn einem Fressfeind zum Opfer fallen, und schon verändert sich das soziale Gefüge von einer Sekunde auf die nächste. Die Gruppenhierarchie muss also gezwungenermassen auch eine gewisse Dynamik aufweisen. So, was heisst das nun für den Chef und Hulda. Eigentlich hat man sich um solche Probleme bis jetzt nie gekümmert. Nun Gusti meint, Hulda kann nicht der Chef sein, da Sie ein Huhn ist. Die Herdenobrigkeit fällt immer dem stärksten Hahn zu. Typisch Mann knurrte Rosa. Also ich glaube wir ernennen Hulda zum Chef im Hühnerhaus, und der Chef wird der Chef der Linde philosophierte Gusti. Wo denkst Du hin… die Hühnerschar hat über Nacht im Hühnerhaus zu sein. Gusti musste lachen…. Rosa und Gusti vereinbarten eine Wette um ein gutes Nachtessen. Der nächste Tag zeigte es, schon beim ersten Sonnenstrahl genießt die Hühnerschar die Freiheit in der taufeuchten Wiese. Ein schöner Anblick findet Gusti, aber Rosa findet das nicht. Sie macht sich Sorgen um die Gesundheit der Hühner. Alle setzten sich an den reichhaltigen Frühstückstisch. Das müssen wir sofort ändern!… meinte Rosa… und setzte sich auch an den Tisch. Doch Gusti rollte die Augen und meint das grössere Problem ist, dass die Hühner im Hühnerhaus fressen, diese Spatzeninvasion will ich nicht mehr, wenn wir im Freien füttern. Wir werden wieder den Chef einfangen und mit ihm zum Hühnerhaus gehen. Dann wird die Hennenschar schon mitkommen, und Hunger ist der beste Koch. Heute kriegen sie nur Leckerbissen. Da war Rosa gar nicht einverstanden….. Du kannst doch nicht denen kein Futter im Freien geben….. die müssen sich doch zuerst daran gewöhnen. Gusti stand wütend auf, der Appetit ist ihm vergangen und der letzte Bissen hing noch im Hals. Wütend stampfte er zum Hühnerhaus…. da sass ganz unschuldig Hulda auf der Huldastange. Sie schaute Gusti vorwurfsvoll an, als wollte sie sagen, jetzt hast Du mich aber gerade geweckt. Gusti öffnete alle Türen und wollte Hulda ins Freie scheuchen. Dabei war er alles andere als zimperlich und erhöhte er den Druck. Doch die selbstbewusste Hulda schaute ihn nur mitleidig an, und dachte für was macht Gusti einen solchen Rumpelstilzli Tanz. Gusti sah auch schnell ein dass sein Plan so nicht aufgehen kann, solange Hulda jede Solidarität verweigert. Nun wurde Gusti aber mutig. Keine der beiden Frauen hatten sich bis jetzt blicken lassen. Diese wussten schon, dass es jetzt der falsche Zeitpunkt wäre Gusti zu stören. Er stampfte davon in die neue Voliere. Er plünderte die Fressnäpfe der Papageien, Tukanen und Exoten. Darin befanden sich die verschiedensten Früchte, teures Nektarfutter, ein Kartoffel Haferflockengemisch mit Mohnsamen….. Bei jedem Geschirr fluchte er lauter und heftiger. Was für eine Verschwendung…. dieses teure Futter… das mögen die gar nicht fressen…. und die Zwischenfluche wurden immer heftiger….. so dass ich diese hier nicht schreibe im Falls wenn ein Kind dieses Buch in die Hand bekommt. Am Schluss war er aber ganz stolz über die grosse Ausbeute….. die Hühner werden ihre Freude haben. Noch immer zeigte sich keine der Frauen, obschon Gusti sicher war, dass jeder Fluch gehört wurde. So konnte er ungestört arbeiten. Jetzt ging er in die Futterküche und stellte noch weitere Leckereien für die Hühner zusammen. Ganz stolz über die Ausbeute, ging Gusti mit einem hohlen Kreuz und zufriedenem lächelnden Gesicht ins Hühnerhaus. Hulda dachte mit einem lautem „Gack Gack Gack“… der schon wieder! Der Störenfried soll doch wegbleiben….. aber als Sie den Duft aus den Schüsseln wahrnahm, erheiterte sich der Blick von Hulda. Langsam erhob sich ihr Körper, schlug ein paar mal mit den Flügel, als ob Sie frisch aus dem Bett gekrochen wäre…. und langsam kletterte Sie von ihrem Hochsitz. Kaum stellte Gusti eines der Geschirre auf den Boden, so begann Hulda an zu fressen mit einer Selbstverständlichkeit, als ob Sie dieses Frühstück bestellt hätte. Am Gusti seine Interventionen verhallten im leeren Raum. Es waren ja genug Leckereien vorhanden. Jetzt ging Gusti ins Freie und will nun den Chef fangen. Das war sehr einfach. Der hatte den Duft auch schon entdeckt, welcher aus der Schüssel hervorging, welche Gusti in der Hand hielt. Er sprang ihm auf den Arm und bediente sich gleich dem guten Frühstück. Langsamen Schrittes ging Gusti zum Hühnerhaus. Das stärkste Huhn die Wächterin schaute ihnen nach und hinter Ihr die ganze Hühnerschar. Plötzlich entdeckte die Wächterin, dass dem Gusti ab und zu ganz zufällig ein Krümel von diesem Leckerbissen….. Plötzlich startete die Wächterin durch, und fing an mit dem Aufpicken der Leckereien. In ihrem Eifer merkten Sie gar nicht, dass alle schon im Hühnerhaus standen. Gusti stellte die Lockschüssel auf den Boden, und der Chef sprang vom Arm. Erst jetzt bemerkte der Chef das Hulda genüsslich bei einem Geschirr stand und möglichst viel von diesen Leckereien in sich hinein stopfte…. Mit einem lauten Geschrei schubse der Chef die Hulda in eine Ecke, immer wieder schrie er sie an: Hier wird in hierarchischer Reihenfolge gegessen. Er wiederholte sich immer wieder…. Hulda stand wie ein Häufchen Elend in der Ecke und pickte verlegen ein paar Körner vom Boden. Sie tat so als ob es sie nicht anging, Sie ignorierte den Chef völlig. Und nochmals schrie der Chef, Du eingebildetes Huhn, Du wartest hier bis Du dran kommt… und nur dass Du es weisst, Du bist die Letzte in der Hirarchie. Hulda würdigte den Chef mit keinem Blick, und pickte ununterbrochen Körner vom Boden als ob Sie dazu angestellt wurde. Gusti sah diesem Treiben zu und war sichtlich erleichtert, die Einordnung scheint geklappt zu haben. Jetzt nur nicht eingreifen. Wie ein Feldmarschall nach einer gewonnen Schlacht ging Gusti zurück zum Frühstück Tisch. Stumm sass er am Tisch und genoss das reichhaltige Frühstück…. nur die Eier fehlten. Dann knurrte Gusti in einem harschen Ton, wo sind denn die Eier. Es hatte keine mehr gehabt, die Legenester waren leer. Die müssen irgendwo im Freien sein. Ja dann müsse wir die halt such, und damit war auch schon die erste Arbeit nach dem Frühstück festgelegt. Die zwei Frauen trauten sich nicht nach Gusti’s Erfolg zu fragen, aber wir können ja nach dem Frühstück schauen gehen. Wie wenn Gusti den Gedankengängen der Frauen folgen konnte, sagte er sehr bestimmt….. Heute geht mir keiner in den Hühnerstall, wir überlassen diese alleine ihrem Schicksal. Da wurden aber die Frauen nervös. Was ist im Hühnerhaus geschehen. Sie malten sich die wildesten Geschichten aus. Ist Hulda schon tot? oder gleich die ganze Hühnerschar. Sie wussten aber auch, jetzt ist jede Frage eine Frage zu viel. So machte Rosa und Elfriede einen grossen Bogen um das Hühnerhaus und gingen auf Eiersuche. Gusti genoss es förmlich dass er nun der grosse Boss ist und der alleinige, welcher ins Hühnerhaus durfte. So genoss er es seinen Kontrollgang besonders. Es scheint alles in Ordnung zu sein. Hulda sass auf ihrem „Hochsitz“. Die Hühnerschar war verteilt am Boden. Ein paar Hühner beobachten das Treiben von der Sitzstange aus. Alle Legenester waren belegt. Ah… ich habe Eier gefunden dachte Gusti triumphierend. Es war eine Hühneridylle wie auf einem Albert Anker Bild. Gusti versuchte Hulda ins Freie zu bewegen. Hulda wehrte sich aber heftig und pickte Gusti in die Hand so dass es blutete. Na warte… ich will Dir, liess sich aber nichts anmerken. Er verliess das Hühnerhaus und suchte lange Pfähle und Hühnergitter. Dann rief er Klein Gusti, dass er ihm helfen soll. Mit einer Bockleiter dem grossen Holzschlegel, Hammer, Agraffen und Beisszange und einer Rolle Draht auf dem Bollerwagen der Kinder avisierte Gusti die Linde und Klein Gusti hinter her. Nun legte er die Pfähle in einem grossen Viereck in der Wiese aus. Dabei achtete er dass etwa hälftig unter der Linde und der Schatten ist und die andere Hälfte an der Sonne. Nun stand Gusti auf der wackeligen Leiter wie ein Seiltänzer mit dem grossen Holzschlegel in der Hand. Klein Gusti hielt den Pfahl schön senkrecht genau nach den Anweisungen von Gusti. Schlag um Schlag versenkte Gusti den Pfahl Richtung Erdmittelpunkt. Klein Gusti staunte nur ob der kräftigen Schläge und wie schnell sich die Pfähle in die Erde bohrten. Wenn Wasser kommt sagst Du es mir, dann kommen wir auf der anderen Seite der Erde raus und dort ist das Meer…. scherzte Gusti. Klein Gusti überlegte lange, bis er merkte, dass dies nur ein Scherz war. Zuerst wurden die Eckpfähle eingeschlagen, dann spannte Gusti eine Schnur. Dann wurde Klein Gusti angewiesen den Pfahl gleich neben der Schnur anzusetzen. Siehst Du man muss auch beim Pfahlen exakt arbeiten, wurde Klein Gusti belehrt. Rosa und Elfriede, welche mit dem Eier suchen noch nicht erfolgreich waren, beobachten das Ganze von weitem. Jetzt Gusti nur nicht stören, jetzt ist er in Fahrt. Was macht er da bloss? Einen Hühnerhof? Für was? Sie hätten das nur zu gerne gewusst, aber Sie wussten nur nicht heute fragen. Sie gingen weiter auf die Eiersuche. Nun wurde der Draht gespannt in vier Lagen, das gibt dem Ganzen noch mehr halt, belehrte Gusti seinen Sohn. Dann wurde das Geflecht ausgerollt und mit Agraffen befestigt. Klein Gusti konnte mit einem dünneren Draht das Geflecht am Draht fixieren. Während dessen ist Gusti in der Werkstatt verschwunden und zimmerte eine „einbruchsichere“ Türe. Gusti brachte noch Heringe mit wie sie für die Zeltbefestigung gebraucht wurden. Damit konnte Klein Gusti das Geflecht gegen den Boden sichern, damit kein Tier unten durch schlüpfen konnte. Das Gehege war gerade fertig, als zum Mittagessen gerufen wurde. Eier war das Hauptthema während dem Essen…. Wir haben nicht ein Ei gefunden meinte Rosa…. das ist mir ein Rätsel. Wir haben überall gesucht. Man mutmasste alle möglichen Varianten, aber das Rätsel wurde nicht gelöst. Dafür triumphierte Gusti. Ich habe jede Menge Eier gefunden. Alle Legenester waren immer besetzt. Das gibt eine reiche Ernte meinte Rosi und hängt gleich noch die Frage daran, dürfen wir wieder ins Hühnerhaus? Nach mir, meint gutgelaunt Gusti und lachte dabei. Gusti war der Erste im Hühnerhaus. Es herrschte immer noch eine harmonische Stimmung. Hulda hockte auf ihrem „Hochsitz“. Gusti packte Hulda ziemlich unsanft, denn ihm tut immer noch der Handrücken weh. Gusti schreitet mit der Hulda unter dem Arm Richtung Linde, verfolgt von Klein Gusti und Seppi. Ein lautes Gluck Gluck Gluck erklärte Gusti, dass Sie solche Behandlungsmethoden nicht so mag und schaute mit ihrem starren Blick in die Augen. Aber darum kümmerte sich Gusti nicht. Er öffnete die Türe und legte Hulda ins Gras und entfernte sich gleich und schloss die Türe. Am Zaun beobachte er das Treiben von Hulda. Sie würdigte Ihm keinen Blick, sondern stand auf schüttelte sich kräftig, schlug ein paar mal mit den Flügel, und reklamierte laut und kräftig über solche Behandlungsmethoden. Klein Gusti und Seppi haben sich ins Gras gelegt und redeten tröstend auf Hulda ein. Sie entschuldigten sich der Behandlungsmethoden ihres Vater, obschon sie nie eine solche erfahren mussten. Sie erklärten Hulda, dass der Vater etwas nur zweimal sagt und beim dritten Mal handelt. Ob das bei der Hulda im kleinen Hirn angekommen ist, waren sie auch nicht überzeugt….. Gusti musste schmunzeln. Hulda und die Kinder lagen immer an der selben Stelle als Gusti wieder nach dem Rechten sehen wollte. Werft etwas Hühnerfutter rein, damit Sie sich etwas bewegt, die wird ja immer dicker. Wasser hat es bereits drinnen. Als der Tag sich dem Ende neigte, kam wieder sehr viel Nervosität auf den Hof. Die Hühner welche im Gras spazierten machten einen grossen Bogen um das Gehege von Hulda. Es war als ob sich davor fürchteten, da es etwas neues war. Auf der anderen Seite wollten Sie auf die Linde zum Schlafen, und nun dieses Gehege, welchen den Anflug nur auf der Gegenüber liegenden Seite möglich macht. Im Hühnerstall hatte der Chef alle „Hände“ voll zu tun um die Hühner von den blank gefegten Geschirre zu trennen, welche immer noch einen guten Duft ausstrahlten. Einige Hennen haben es sich schon gemütlich gemacht in den Legenester. Schlussendlich riss ihm der Geduldsfaden und er stolzierte zur Linde wo er schon längst erwartet wurde. Als der Chef vor der Linde stand traute er seinen Augen nicht. Jetzt hat doch der Gusti das Hulda Gehege genau in die Anflugschneise gebaut, seine Wut steigerte sich. Beim fünften Anflugversuch stürzte er steil ab mitten ins Hulda Gehege. Hier komme ich gar nicht mehr raus dachte der Chef, doch Klein Gusti reagierte sofort und öffnete die Türe. Das hatte auch Hulda gesehen, ihr wurde es sowieso zu bunt. Blitzartig rannte sie zur Türe… nur alles hinaus hinaus…. Dabei überrannte Sie gleich den Chef, welcher noch ratlos unter der Türe stand. Der Chef lag da wie eine flache Flunder und wusste nicht wie es Ihm geschah. Hulda hatte ich noch nie so schnell rennen sehen. Quer über die Wiese dem Hühnerhaus zu. Der Chef sammelte sich wieder. Wie ein Stabhochspringer zählte er die Schritte ab von der Tür, dabei schaute die ganze Henneschar zu. Er drehte sich um, und schaute sehr konzentriert zur Linde. Plötzlich rennt er los, und kaum hatte er die Türe passiert ging er in die Flugphase über. Er gewann zunehmend an Höhe und verschwand in den Ästen. Mit einem Riesen Lärm bekundete er seinen Erfolg. Nun waren die Hennen dran. Nicht jeder gelang es im ersten Anflug. So verschwand Henne um Henne in der Linde. Drei nicht so erfolgreich Hennen machten sich auf den Weg zum Hühnerhaus, wo noch andere Henne und Hulda auf sie warteten. Gusti war sichtlich zufrieden, dass es so gekommen ist und lobte Klein Gusti immer wieder…. und lächelte dabei zufrieden. Aber Gusti hatte nicht mit den zwei Frauen gerechnet. Was habt Ihr da gemacht, seit Ihr verrückt geworden, was sollen die Hühner auf der Linde…. zischten beide Frauen Gusti an…. Gusti stellte sich vor die Kinder und nahm alle Schuld auf sich. Ja lass doch die in der Linde, sie sind ja friedlich. Nein für was haben wir ein Hühnerhaus? „das Gusti gebaut hat“ dachte Gusti traute es aber nicht zu sagen. Aber laut sagte er, zum Eier legen…. dann müsst Ihr nicht mehr suchen…. Er hatte kaum fertig gesprochen kam ein Donnerwetter der zwei Frauen… dessen Worte ich besser hier nicht schreibe. Dann müsst Ihr halt schauen, dass Ihr den Chef werden der Hühnerschar…. drehte sich um stampfte Richtung Hühnerhaus…. knurrte vor sich hin … es sind auch schon Frauen Chef von Hühnern geworden! Den zweiten Teil sprach er nur so laut, dass es die Frauen nicht hörten. Den beiden Knaben war es ungeheuerlich und Sie folgten dem Vater. Gusti schaute ins Hühnerhaus. Hier war es friedlich und ruhig. Gusti schloss das Hühnerhaus, wie wenn es sich um eine Zeremonie handelt, ab, und ging ins Haus und wartete auf das Nachtessen. Er musste lange warten, denn die Frauen standen immer noch bei der Linde und schauten nach oben. Was machen den die da…. knurrte er. Mit viel Verspätung wurde dann ein karges Nachtessen serviert, welches der Laune der Frauen entspricht. Gusti meidet an diesem Abend jegliche Wörter wie Hulda, Eier, Hühnerhaus, Chef, und Linde. Kommt jetzt der Alltag? Am nächsten Morgen, war das taufrische Gras übersäht von Hühnern von der Linde. Noch vor dem Frühstück gab Gusti die Order das Hühnerhaus zu öffnen zu Klein Gusti. Plötzlich waren mehr Hühner im Gras, doch Hulda war nicht zu sehen. Nach dem Frühstück meinte Gusti, dass die Kinder mit Hulda sprechen sollen, damit Sie ins Freie geht. Nach dem Frühstück gingen die Frauen ins Hühnerhaus zum füttern. Kaum haben die Hühner das klappern der Geschirre und Kessel vernommen, startete eine Prozession Richtung Hühnerhaus, allen voran der Chef. Mit einem Kessel voll Eier kamen die Frauen zurück in die Küche. Mich nimmt nur wunder wo all die Eiern geblieben sind. Bisher haben Sie noch nichts gefunden. Es war schon fast Mittag und Hulda war immer noch im Hühnerhaus auf ihrem Hochsitz, davor knieten die zwei Kinder und sprachen auf Hulda ein. Wortlos ging Gusti dazwischen und packte Hulda unter den Arm und warf Sie ins Gehege. Damit war für Gusti das Thema Hühner für heute erledigt. Er hat noch andere Arbeit zu erledigen. Erst am Abend hörte er einen Tumult um das Gehege von Hulda. Gusti setze sich in den Sommersitzplatz und schaute dem Treiben von weitem zu. Rosa und Elfriede fanden es gut, dass es ein Gehege gab und die Türe dazu noch geschlossen war. So konnten die Hühner nicht auf die Linde. Es war ein Gegacker und Gekrähe in und um das Gehege von Hulda. Vier Hühner landeten im Gehege bei Hulda, was ihr sehr missviel. Ihr strenger Blick wird finster und Gackerte so laut, dass alle nur noch auf Hulda schauen. Sie wollte die Hühner aus dem Gehege treiben, welches aber immer noch geschlossen ist. Sie rannte den Hühnern so schnell hinten nach, dass die Frauen Angst bekommen, die kriegt noch einen Herzinfarkt, und wollten Sie beruhigen…. aber es blieb beim wollen. Der Chef entfernte sich unauffällig vom Gehege. Plötzlich kam er angeflogen wie ein Kamikaze Flieger und verschwand in der Linde. Mit lautem Geschrei verkündet er seinen Meisterflug und animierte die Hühner das gleiche zu tun. Das misslingt aber jedem Huhn es war nur grosses Glück, dass sich niemand verletzte. Nun fliegt, zum grossen Erstaunen Aller wieder von der Linde. Die Frauen stehen wie angewurzelt stehen, das mitten in diesem Tumult. Warum packen die sich nicht den Chef, dachte Gusti. Er überlegt immer noch, ob er das den Frauen zurufen soll. Er wägte ab, aber kam zum Schluss, dass er ruhig bleiben soll. Er hat nicht lange Zeit zum Überlegen. Der Chef sprang auf den Kompost, als ob er eine Ansprache halten will. Dann schreit er dreimal in die Runde und hüpfte vom Kompost. Dann rannte er auf die andere Seite der Linde und fliegt ungehindert in die Linde und die ganze Hühnerschar hinten nach. Gusti musste lachen, vor allem als er die verdutzen Gesichter der Frauen sieht. Die beiden Knaben lachten und triumphierten über den „kuhlen“ Auftritt vom Chef. Als Sie aber die strafenden und wütenden Blicke von den Frauen sahen, entfernten Sie sich diskret. Rosa und Elfriede sammeln die vier Hühner und Hulda im Gehege ein und bringen Sie ins Hühnerhaus.
............. das ist nur eine Leseprobe..... Jatzt wird es erst interessant.
Leseprobe: Meine Freundin Hulda